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Foto: privat

Florentin Groll wurde 1945 in Vöcklabruck geboren. Nach der Kindheit in St. Gilgen wuchs er in München und Frankfurt am Main auf.

Nach dem Abitur zog er für sein Studium der Theaterwissenschaft nach Wien. Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Florentin Groll am Ateliertheater am Naschmarkt in der österreichischen Erstaufführung von Brechts „Kleinbürgerhochzeit“.

1967 spielte er in Dortmund, dann nahm er erneut ein Studium auf, diesmal Philosophie und Soziologie in Frankfurt/M. Ab 1970 entschied er sich endgültig fürs Theater und spielte in Bonn, Tübingen, Darmstadt, Frankfurt und Düsseldorf, bis er  1979 ans Wiener Burgtheater engagiert wurde. Er arbeitete mit Regisseuren wie Claus Peymann, Martin Kusej, George Tabori, Andrea Breth, Dimiter Gottschef, Frank-Patrick Steckel und vielen anderen. Trotz seines festen Engagements gastierte Florentin Groll weiterhin an großen deutschen Bühnen wie dem Staatstheater Stuttgart und dem Hamburger Thalia Theater, sowie in Wien unter anderem in der Gruppe 80 und dem Schauspielhaus. Bei den Sommerspielen in Reichenau, in Melk und Perchtoldsdorf war Florentin Groll ebenfalls schon zu Gast.

Florentin Groll war Lehrbeauftragter an der Kunstuniversität Graz und im Max Reinhardt Seminar. Er inszenierte in Reichenau, im Burgtheater, im Palais Auersperg und ist in diversen Film- und Fernsehfilmen zu sehen, so zum Beispiel vor kurzem in „Die Wanderhure“ (Regie: Hansjörg Thurn), in „Klimt“ (Regie: Raoul Ruiz), sowie in „Schnell ermittelt“ und vielen anderen Formaten. Florentin Groll ist regelmäßig in vielen literarischen Beiträgen, Hörspielen und features auf Ö1 zu hören.